Hans Feuss
Mit Kraft für NRW

Meldung:

09. Januar 2017

„Gute Arbeit für den Wahlkreis“

Hans Feuß bekommt Einblick in heimische Band- und Gurtweberei

In der Adventszeit besuchte der heimische Landtagsabgeordnete Hans Feuß Güth & Wolf, eines der ältesten Unternehmen in seinem Wahlkreis. Der Abgeordnete für Gütersloh, Harsewinkel und Herzebrock-Clarholz bekam dabei nicht nur einen Einblick in die unzähligen Arbeitsprozesse sondern auch in das Betriebsklima des mittelständischen Unternehmens.

Die Bandbreite an Produkten, an denen Güth & Wolf mit seinen Bändern und Gurten beteiligt ist, wurde Feuß vor allem bei der Betriebsführung durch den Personalleiter Reinhold Voßhans deutlich. Rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in Gütersloh und einem Werk in Niedersachsen an der Produktion von Hundeleinen, Auffangnetzen für Flugzeuge und anderem beteiligt. Voßhans, der wie viele im Betrieb eine textile Basisausbildung vorweisen kann, ist schon fast zwei Jahrzehnte im Unternehmen: „Wer hier einmal anfängt, geht so schnell nicht wieder und auch Zeitarbeit gibt es bei uns so gut wie keine“.

Neben der Bedienung der hochtechnisierten Webmaschinen gibt es unter anderem auch Aufgaben in der Qualitätskontrolle, bei der Annette Rehkemper regelmäßig die Traglast der Gurte und Bänder testet. Die Betriebsratsvorsitzende betonte vor allem das gute Betriebsklima: „Eigentlich gibt es hier gar nicht so viele zu lösende Probleme. Dadurch, dass es im gesamten Betrieb sehr familiär zugeht, herrscht auch eine hohe Solidarität, wenn mal spontan ein Auftrag reinkommt und Überstunden gemacht werden müssen.“ Auf der anderen Seite würde diese aber auch gut ausgeglichen, sodass unter den Arbeitsnehmerinnen und Arbeitnehmern insgesamt eine hohe Zufriedenheit zu verzeichnen sei.

Auch im Bereich Ausbildung wird im Betrieb viel getan. „Für mich als Bildungspolitiker ist es schön zu sehen, dass unsere heimischen Unternehmen nicht nur ausbilden, sondern auch Praxistage im Rahmen des Programms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) anbieten“. Hier haben Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Art Tagespraktikum die Chance, den Betrieb kennenzulernen und auch einige Aufgaben zu übernehmen. Im Gespräch mit dem Personalleiterleiter wird außerdem zusammen mit dem Praktikanten der Tag reflektiert und geschaut, ob eine Ausbildung bei Güth & Wolf überhaupt in Frage kommt.

Am Ende des Betriebsbesuchs im Gespräch mit dem Geschäftsführer Hermann Güth wurde für den Landtagsabgeordneten deutlich, dass es gar nicht so einfach ist, die Realitäten von einzelnen Unternehmen politisch zu berücksichtigen. „Vorgaben, die auf europäischer Ebene verabschiedet werden und insbesondere die Verwendung von Chemikalien betreffen, unterscheiden nicht zwischen technischen und Bekleidungstextilien“. Chemische Zusätze seien für bestimmte technische Textilien aber unumgänglich, damit sie beispielweise die Funktion der Feuerfestigkeit erfüllen, erklärt Güth, der den Betrieb in vierter Generation führt. Für kleine Unternehmen wie Güth & Wolf werde es daher immer schwerer, ausschließlich in Deutschland und zu fairen Löhnen zu produzieren.

„Ich konnte mich wieder einmal vergewissern, wieso mein Wahlkreis so wirtschaftsstark auftritt – wegen der sicheren und guten Arbeitsplätze durch solche Familienunternehmen wie Güth & Wolf“, resümiert Hans Feuß zum Abschluss des Unternehmensbesuchs. „Trotz aller wichtigen Auflagen der politischen Ebenen muss eine Balance gefunden werden, genau diese kleinen Unternehmen in ihren Interessen nicht zu übersehen“.

Hans Feuss

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